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SUMMARY:Jüdisches Landleben: Vergessene Welten in Westfalen
DESCRIPTION:Seit Jahrhunderten lebten Jüdinnen und Juden im ländlichen Westfalen. Ihre Lebenswelt wurde in der NS-Zeit brutal zerstört. Der Historiker und Journalist Gisbert Strotdrees rekonstruiert in seinem Vortrag das jüdische Dorf- und Kleinstadtleben zwischen Rhein und Weser. Der Autor lässt die Lebensumstände und Schicksale der jüdischen Minderheit durch die Jahrhunderte lebendig werden\, thematisiert ihre Verfolgung und Ermordung in der NS-Zeit\, aber auch die Rückkehr der wenigen Überlebenden nach Kriegsende 1945. \nGisbert Strotdrees ist seit 2001 Mitglied der Kommission Alltagskulturforschung für Westfalen und seit 2003 Lehrbeauftragter für „Journalismus und Wissenschaft (Geschichte/Alltagskulturforschung)“ am Historischen Seminar – Abteilung für westfälische Landesgeschichte – der Universität Münster. \nDer Eintritt ist frei. \n© GCJZ
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SUMMARY:5 Jahre Projekt "Jüdische Heimat Dortmund"
DESCRIPTION:Im Sommer 2021 dokumentierte das Steinheim-Institut für deutsch-jüdische Geschichte an der Universität Duisburg-Essen die jüdischen Grabfelder des Ostfriedhofs und Hauptfriedhofs. Die dabei gewonnenen biografischen Daten bildeten die Ausgangslage für die Erforschung der jüdischen Gemeinde Dortmunds im 19. und frühen 20. Jahrhundert. Seither wurden Kurzbiografien zu rund 200 Personen erstellt\, die einen Einblick in den vielfältigen jüdischen Alltag in Dortmund geben und zivilgesellschaftliche Vernetzungen sichtbar machen\, sei es durch jüdische Organisationen oder die Mitgliedschaft in nicht-konfessionellen Vereinen. \nKlaus Winter ist Mitglied im Historischen Verein für Dortmund und die Grafschaft Mark e.V. und Initiator und Leiter des Projekts „Jüdische Heimat Dortmund„. \nDer Eintritt ist frei. \n© Klaus Winter
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SUMMARY:Berlin – Politische Schaltzentrale\, Stasi-Geschichte und jüdische Kultur
DESCRIPTION:Die Studienreise mit dem Bus ab Recklinghausen führt uns zuerst nach Oranienburg. Die lange Geschichte dieser Stadt ist eher wenig bekannt. Es gibt Spuren jüdischer Geschichte und Gegenwart zu entdecken. \nIn Berlin geht es um wichtige Orte der deutschen Geschichte. Dafür stand und steht insbesondere Berlin als Hauptstadt unter mehreren Regierungsformen: Im Kaiserreich entstand das Reichstagsgebäude\, das unter den Nationalsozialisten dem „Reichstagsbrand“ zum Opfer fiel. In der Zeit der deutschen Teilung war (Ost-)Berlin Hauptstadt des SED-Regimes und nach der Wiedervereinigung die Hauptstadt der zweiten deutschen Demokratie. Im Reichstagsgebäude befindet sich heute der Sitz des Bundestags. \nEin Besuch mit Gespräch und Besichtigung der Kuppel ist angefragt. Führungen im Deutschen Dom durch die „Parlamentshistorische Ausstellung“ können an dem Tag individuell wahrgenommen werden. Auch ein Besuch der Gedenkstätte z.B. für die Sinti und Roma oder des Denkmals für die ermordeten Juden Europas in der Nähe des Brandenburger Tors bieten sich an. \nEin Besuch mit Führung im Stasimuseum gibt Einblicke in die Zeit der SED-Diktatur. Und eine Führung im Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit beleuchtet diesen oft vergessenen Teil der NS-Zeit. \nIn Berlin gibt es wieder ein reichhaltiges pulsierende jüdische Leben. Die Teilnahme an Führungen zur jüdischen Geschichte und Gegenwart\, die am Samstagvormittag angeboten werden\, ist möglich. Ein Besuch im Jüdischen Museum ist ebenfalls kostenfrei. \nAm 7. März 2027 wird in Berlin die Buber-Rosenzweig-Medaille des Deutschen Koordinierungsrats der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit an die Schauspielerin Uschi Glas\, die Politikerin und Bundestagsvizepräsidentin a.D. Petra Pau und die Journalistin\, Autorin und Filmemacherin Düzen Tekkal verliehen. Die Teilnahme an dieser Veranstaltung bildet den Abschluss der Studienreise. \n\n\n\nProgramm \nLeitung: Gerda E.H. Koch\, Roswitha Killinger \nKosten: 740 Euro pro Person im DZ\, 180 Euro EZ-Zuschlag \nMindestteilnehmerzahl: 23\, Maximalteilnehmerzahl: 30 \nAnmeldeschluss: 11. Dezember 2026 \nWeitere Informationen bei Norena Kunter (unter 0231-8380048 oder kunter@auslandsgesellschaft.de). \nFoto: Berlin © Pixabay
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SUMMARY:Emilia-Romagna – auf kulturellen\, historisch-politischen und jüdischen Spuren
DESCRIPTION:Die norditalienische Region Emilia-Romagna erstreckt sich von den Bergen und Wäldern des Apennins bis zum Fluss Po und ist bekannt für die mittelalterlichen Städte\, ihre grüne Landschaft sowie die lokalen Spezialitäten wie Parmaschinken\, Balsamico-Essig und Parmesankäse. Begleiten Sie uns in den geschichtsträchtigen Norden Italiens auf den kulturellen\, historischen und jüdischen Spuren der Region in Städten\, die zum UNESCO Weltkulturerbe gehören.\n\n\n\nProgramm \nVortreffen: 15.3.2027 um 18 Uhr in der Auslandsgesellschaft \nLeitung: Gerda E.H. Koch\, Roswitha Killinger \nKosten: 1.390 Euro pro Person im DZ\, 160 Euro EZ-Zuschlag \nMindestteilnehmerzahl: 21\, Maximalteilnehmerzahl: 30 \nAnmeldeschluss: 8. Dezember 2026 \nWeitere Informationen bei Norena Kunter (unter 0231-8380048 oder kunter@auslandsgesellschaft.de). \nFoto: Bologna © Pixabay
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