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SUMMARY:Neuer Wein in alten Schläuchen: Antisemitismus als Problem und Herausforderung christlicher Kirchen
DESCRIPTION:Die Geschichte des Antisemitismus ist eine von Tradition und Innovation. Nach der Shoah hat kirchlich-theologisch ein grundlegendes Um- und Neudenken stattgefunden. Der Ökumenische Rat der Kirchen verurteilte bereits 1948 den Antisemitismus als „Sünde gegen Gott und die Menschen“. Gleichzeitig knüpfen sich an den jüdischen Staat Israel immer wieder Diskussionen und Vorurteile und im kirchlich-theologischen Sprechen und Handeln finden sich immer wieder alte Judenfeindschaft und neue Formen des Antisemitismus. Die Fortbildung von Maria Coors bietet eine Einführung sowohl in die aktuelle Antisemitismusforschung als auch in die kirchlichen und theologischen Diskussionen. Anhand konkreter Beispiele wird mit den Teilnehmenden eine antisemitismuskritische Praxis weiterentwickelt und auf die eigenen Arbeitsfelder bezogen. \nMaria Coors studierte Theologie\, Geschichte und Judaistik\, ist Leiterin des interreligiösen Projekts „Weißt du\, wer ich bin?“ bei der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland und Mitglied der AG jüdisch & christlich beim Deutschen Evangelischen Kirchentag. \nEintritt frei \nAnmeldung bis 30. September: www.schulreferat.de \nLeitung: Ina Annette Bierbrodt \n© Privat
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SUMMARY:Konstellationen nach dem 7. Oktober
DESCRIPTION:Israels Verteidigung und der Antisemitismus der iranischen Achse\nVortrag und Diskussion mit Stephan Grigat \nDas Massaker der Hamas in Südisrael war nur durch Unterstützung aus Teheran möglich\, und die Politik des iranischen Regimes und seiner Verbündeten sind nur zu verstehen\, wenn man den antisemitischen Kern der Ideologie der iranischen Machthaber und der Terrorarmeen an den Grenzen Israels in das Zentrum der Analyse rückt. Der Vortrag wird die Bedrohungssituation Israels nach dem 7. Oktober skizzieren und verdeutlichen\, inwiefern die konsequente Bekämpfung des iranischen Regimes und seiner Verbündeten Hamas und Hisbollah die Voraussetzung für jegliche Verbesserung der Situation im Nahen und Mittleren Osten ist. Zudem soll gefragt werden\, inwiefern die Bündnispolitik Israels im Rahmen der Abraham Accords ein Gegengewicht zur iranischen Achse des antisemitischen Terrors schaffen kann. \nStephan Grigat ist Professor für Theorien und Kritik des Antisemitismus an der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen und Leiter des Centrum für Antisemitismus- und Rassismusstudien (CARS) in Aachen. Er ist Research Fellow an der Universität Haifa und am London Center for the Study of Contemporary Antisemitism und Autor von „Die Einsamkeit Israels: Zionismus\, die israelische Linke und die iranische Bedrohung“ (2014)\, Herausgeber von „Kritik des Antisemitismus in der Gegenwart: Erscheinungsformen – Theorien – Bekämpfung“ (2023). \nEine Veranstaltung der Koordinierungsstelle für Vielfalt\, Toleranz und Demokratie der Stadt Dortmund in Kooperation mit dem Netzwerk zur Bekämpfung von Antisemitismus in Dortmund. \nDer Eintritt ist frei\, zur Teilnahme ist eine namentliche Anmeldung per Mail unter vielfalt@stadtdo.de notwendig\, welche vor Ort durch die Vorlage eines Ausweisdokuments überprüft wird. \nDas Netzwerk zur Bekämpfung von Antisemitismus in Dortmund ist ein Zusammenschluss von über 20 zivilgesellschaftlichen Organisationen und städtischen Institutionen\, der sich 2018 gegründet hat. Ziel des Netzwerks ist es seither\, gegen Antisemitismus in Dortmund vorzugehen und durch Prävention und Intervention wirksam zu bekämpfen. \n© Netzwerk zur Bekämpfung von Antisemitismus in Dortmund
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