BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//GCJZ - ECPv6.15.20//NONSGML v1.0//EN
CALSCALE:GREGORIAN
METHOD:PUBLISH
X-WR-CALNAME:GCJZ
X-ORIGINAL-URL:https://gcjz-dortmund.de
X-WR-CALDESC:Veranstaltungen für GCJZ
REFRESH-INTERVAL;VALUE=DURATION:PT1H
X-Robots-Tag:noindex
X-PUBLISHED-TTL:PT1H
BEGIN:VTIMEZONE
TZID:Europe/Berlin
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20240331T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20241027T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20250330T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20251026T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20260329T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20261025T010000
END:STANDARD
END:VTIMEZONE
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20250309T113000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20250309T113000
DTSTAMP:20260427T130849
CREATED:20250224T115710Z
LAST-MODIFIED:20250224T115855Z
UID:1810-1741519800-1741519800@gcjz-dortmund.de
SUMMARY:Verleihung der Buber-Rosenzweig-Medaille 2025
DESCRIPTION:Am Sonntag\, 9. März 2025\, 11.30 Uhr wird der Politologin\, Pädagogin und Publizistin Saba-Nur Cheema und dem Historiker\, Erziehungswissenschaftler und Publizisten Dr. Meron Mendel im Rathaus der Freien und Hansestadt Hamburg im Rahmen der Eröffnung der „Christlich-Jüdischen Zusammenarbeit 2025 – 5785/86“ die Buber-Rosenzweig-Medaille verliehen. \nDie Laudatio hält Bischöfin Kirsten Fehrs\, Ratsvorsitzende der EKD und Bischöfin im Sprengel Hamburg und Lübeck der Nordkirche. Das Grußwort spricht Dr. Peter Tschentscher\, Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg. Die Veranstaltung wird von Julia Westlake moderiert. \nDer NDR überträgt diese Veranstaltung ab 11.30 Uhr im Livestream. \nSeit 1968 verleiht der Deutsche Koordinierungsrat\, damals während der Eröffnungsfeier zur „Woche der Brüderlichkeit“\, die Buber-Rosenzweig-Medaille. Ausgezeichnet werden Personen\, Institutionen oder Initiativen\, die sich insbesondere um die Verständigung zwischen Christen und Juden verdient gemacht haben und im wissenschaftlichen\, künstlerischen\, politischen oder sozialen Bereich einen Beitrag für die christlich-jüdische Zusammenarbeit geleistet haben. Die Medaille wird in Erinnerung an die jüdischen Philosophen Martin Buber und Franz Rosenzweig verliehen. \nDipl.-Pol. Saba-Nur Cheema\, in Frankfurt am Main in eine aus Pakistan stammende Familie geboren\, nimmt sehr genau wahr\, wie Personen mit Migrationshintergrund sich immer deutlicher in der deutschen Gesellschaft zu Wort melden und wie darauf reagiert wird. Cheema hat Methoden und Projekte für die historisch-politische Bildungsarbeit entwickelt\, in denen es darum geht\, unterschiedliche Perspektiven auszuhalten und aufeinander beziehen zu können und zugleich Rechtsextremismus und Rassismus zu begegnen. Dabei hat sie insbesondere Antisemitismus und Islamfeindlichkeit im Fokus. Sie vertritt die These\, dass der Holocaust nicht nur als Tiefpunkt der deutschen Geschichte\, sondern als Teil der Menschheitsgeschichte zu bearbeiten ist. \nProf. Dr. Meron Mendel\, in einem Kibbuz im Süden Israels aufgewachsen\, sagt von sich\, dass er dort von den Werten „soziale Gerechtigkeit\, Frieden und gesellschaftlicher Zusammenhalt“ nachhaltig geprägt wurde. Dieser Hintergrund\, sein Engagement im jüdisch-palästinensischen Dialog sowie sein Militärdienst in der israelischen Armee\, machen Meron Mendel\, der seit über zwanzig Jahren in Deutschland lebt\, zu einem der wichtigsten Dialogpartner über die schwierige Situation von Israelis und Palästinenser:innen im Nahostkonflikt. Als Leiter der Bildungsstätte Anne Frank in Frankfurt am Main und als Universitätsdozent arbeitet Mendel an den Themen Demokratiebildung\, Migrationsgesellschaft und Menschenrechte. Er ist eine markante Stimme im öffentlichen Diskurs über den Nahostkonflikt wie auch in Debatten über Antisemitismus und Rechtsextremismus. Er bezieht klare Positionen und bemüht sich um Differenzierung und Schärfung der Wahrnehmung\, auch in der Debatte im demokratisch-humanistischen Lager. \nGemeinsam streiten Saba-Nur Cheema und Meron Medel öffentlich für Demokratie und Menschenrechte. Gemeinsam schreiben sie – als Muslima und als Jude – die Kolumne „muslimisch-jüdisches Abendbrot“ in der FAZ. Dazu sagt Meron Mendel: „In unseren Essays\, die persönlich und politisch zugleich sind\, geht es um Küchenschubladen\, Kindererziehung und Kolonialismus. Um Identitätspolitik\, den Nahostkonflikt\, Ramadan-Beleuchtung in der Innenstadt und Weihnachtsbäume.“ Beide sind fest davon überzeugt\, dass Bildung vor Hass schützt\, und sie beweisen täglich\, dass man auch bei verschiedener religiöser und kultureller Prägung miteinander leben und einander lieben kann. Gemeinsam versuchen sie\, Polarisierungen zu überwinden; gemeinsam stehen sie für eine offene Streitkultur. Dabei werden sie als Paar auch regelmäßig gerufen\, um Streit zu schlichten. \nDie produktive Rolle des Streitens steht auch im Mittelpunkt des Jahresthemas des DKR: „Füreinander Streiten“ \nUnter dieser Überschrift steht das vielfältige Engagement der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in 2025 bzw. 5785/86 (jüdischer Kalender). \n„Hört endlich auf zu streiten!“ Den genervten Ruf ins Kinderzimmer kennen wir alle – ob aus der eigenen Kindheit oder der Elternphase. Streit ist anstrengend\, am liebsten möchte man ihn ausblenden\, ignorieren\, irgendwie „abstellen“. Statt genau hinzuschauen\, nach Ursache und Wirkung zu fragen\, wollen viele einfach nur „ihre Ruhe“. \nUnsere Gesellschaft ist auf Harmonie bedacht und scheint das Streiten verlernt zu haben. Dabei ist eine gesunde Streitkultur elementar für das Funktionieren von Demokratie: Standpunkte darlegen\, Argumente austauschen\, einen Konsens aushandeln – vielleicht mit harten Bandagen\, aber immer fair. \nUmso mehr gilt dies\, wenn nicht gegeneinander\, sondern füreinander gestritten wird. Wenn sich die eine Seite unparteiisch für die andere einsetzt\, für sie kämpft – stellvertretend und unterstützend. \nDenn wenn unsere eigenen Mittel und Möglichkeiten erschöpft sind\, brauchen wir andere\, die für uns einstehen. „Verleih’ uns Frieden gnädiglich\, Herr Gott\, zu unsern Zeiten. Es ist ja doch kein andrer nicht\, der für uns könnte streiten.“ So betet ein altes Kirchenlied. \nStreit füreinander – nicht gegeneinander: Das ist kein Zank\, Zwist\, Zoff. Das ist die Chance\, für Schwächere einzustehen\, Gerechtigkeit herzustellen und die Welt ein Stückchen besser zu machen. Tikkun Olam. \nSeit ihrer Gründung ist es das Ziel der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit\, füreinander einzutreten. Uns ist es wichtig\, dass auch in schwierigen Zeiten Stimmen hörbar bleiben\, die zur Verständigung und zum friedlichen Miteinander aufrufen – so wie es Saba-Nur Cheema und Meron Mendel tun. Gemeinsam streiten sie für Respekt und Toleranz\, wenden sich gegen den zunehmenden Antisemitismus und die Polarisierungen in unserem Land und setzen sich ein für eine differenzierte Wahrnehmung der Konfliktparteien im israelisch-palästinensischen Konflikt. \nPräsidium und Vorstand des Deutschen Koordinierungsrates im Mai 2024 \n© Saba-Nur Cheema und Meron Mendel
URL:https://gcjz-dortmund.de/veranstaltung/verleihung-der-buber-rosenzweig-medaille-2025/
LOCATION:Online
CATEGORIES:Preisverleihung
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://gcjz-dortmund.de/wp-content/uploads/2025/02/Cheema_Mendel_teaserHP.jpg
END:VEVENT
END:VCALENDAR