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SUMMARY:Kulturhistorisches Erbe in Potsdam
DESCRIPTION:Jüdische Geschichte – Deutsche Teilung – Landeshauptstadt – Filmgeschichte. Brandenburgs Hauptstadt hat mit ihren zahlreichen Schlössern und Parkanlagen sowie den prachtvolle Barockfassaden\, einladenden Hinterhöfen und Seenlandschaften einen besonderen Flair. Die deutsche Filmgeschichte wurde hier maßgeblich geprägt: Bereits 1912 wurde im Studio Babelsberg der erste Film gedreht\, was es zu einem der ältesten Filmstudios der Welt macht. Noch heute widmen sich Institutionen wie das Filmmuseum und der Freizeitpark „Filmpark Babelsberg“ diesem Meilenstein\nPotsdams. Jüdisches Leben in Potsdam fand bereits 1691 erstmals Erwähnung. Während des Holocausts versuchten\nviele Gemeindemitglieder die Flucht zu ergreifen oder in Berlin unterzutauchen. Dennoch wurde ein Großteil in Vernichtungslager u.a. nach Riga deportiert. Am 14. April 1945 zerstörten bei einem britischen Luftangriff Brandbomben\ndie am 30. Mai 1939 zwangsverkaufte Synagoge komplett. Heute leben in Potsdam ca. 1.200 Juden. Im November\n2021 wurde der Grundstein für ein neues Synagogenzentrum gelegt\, das im Juli 2024 feierlich eröffnet wurde. Für\nheutiges jüdisches Leben in Deutschland ist das Abraham-Geiger-Kolleg von großer Bedeutung – das Institut wurde\n2000 eröffnet und ist damit die erste Ausbildungsstätte für liberale Rabbinerinnen und Rabbiner in Kontinentaleuropa nach der Schoa. \nAuf dem Programm stehen u.a. Gespräche im Abraham-Geiger-Kolleg\, eine Führung auf dem jüdischen Friedhof\, das Filmmuseum und der Besuch des neuen Synagogenzentrums. \nWeitere Informationen bei Norena Kunter (0231-8380048 / kunter@auslandsgesellschaft.de). \nLeitung: Gerda E.H. Koch\, Roswitha Killinger\, Paul Blätgen \nPreis: 730 Euro (EZ-Zuschlag 160 Euro) \nProgramm \nMindestteilnehmerzahl: 20\, Anmeldeschluss: 1. Juli 2025 \nFoto: Potsdam © Pixabay
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SUMMARY:Siebenbürgen – Plattensee – Passau
DESCRIPTION:Siebenbürgen – auch Transsylvanien genannt – liegt im Zentrum Rumäniens inmitten der Karpaten. Über 160 Kirchenburgen schmücken die Region. Sibiu (Hermannstadt) wurde im Mittelalter von Kolonist:innen aus der Rhein- und Moselregion gegründet\, sodass noch im Jahr 1930 mehrheitlich deutsche Einwohner:innen\, darunter ca. 1.300 deutsch-sprachige Jüdinnen und Juden dort lebten. Während des Holocausts gab es in Sibiu zwar keine Deportationen\, aber viele jüdische Opfer und jüdische Männer wurden in Arbeitslagern untergebracht und zum Straßenbau eingesetzt. \nDie nächste Etappe ist der Balaton (Plattensee) im Westen Ungarns – der größte Süßwassersee Europas. Die Geschichte der jüdischen Gemeinde in Balatonfüred reicht bis ins 18. Jh. zurück. 1944 wurden viele der jüdischen Bürger:innen über das Ghetto Tapolca und Zalaegerszeg in das Vernichtungslager Auschwitz deportiert. \nIn Passau wurden Jüdinnen und Juden erstmals um 900 u. Z. erwähnt. 1478 wurden sie vertrieben\, die Synagoge abgerissen und anschließend die Kirche St. Salvator an dieser Stelle errichtet. \nWeitere Informationen bei Norena Kunter (0231-8380048 / kunter@auslandsgesellschaft.de). \nLeitung: Gerda E.H. Koch\, Roswitha Killinger\, Paul Blätgen \nPreis: 2.040 Euro (EZ-Zuschlag 310 Euro) \nProgramm \nMindestteilnehmerzahl: 20\, Anmeldeschluss: 18. Juli 2025 \nFoto: Sibiu © Pixabay
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