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SUMMARY:Paris. Auf kulturellen\, historisch-politischen und jüdischen Spuren
DESCRIPTION:Frankreichs Hauptstadt ist nicht nur eine der bedeutendsten Großstädte Europas sondern auch eine der führenden Zentren für Kunst\, Mode und Kultur weltweit. Neben dem Eiffelturm als Wahrzeichen der Stadt erlangten Bauten wie Notre Dame\, Sacré-Cœur und der Louvre große Bekanntheit. Paris ist in 20 sogenannte Arrondissements unterteilt\, die alle ihre Besonderheiten haben. Im Viertel Marais haben seit dem 13. Jh. Juden aus Ost und West trotz aller Vertreibungen immer wieder eine Heimat gefunden. Auch wenn sich die jüdische Gemeinde Frankreichs in den letzten zehn Jahren von 800.000 Mitgliedern auf 450.000 Menschen fast halbiert hat\, leben dennoch ca. 275.000 von ihnen in Paris. Begleiten Sie uns in die Metropole an der Seine und wandeln Sie mit uns auf kulturellen\, historisch-politischen und jüdischen Spuren! Ein Ausflug in die etwa 20 km entfernte Stadt Versailles führt uns zum berühmten gleichnamigen Schloss\, das der Sonnenkönig Ludwig XIV. einst zu seiner Residenz machte. \nWeitere Informationen bei Norena Kunter (0231-8380048 / kunter@auslandsgesellschaft.de). \nLeitung: Gerda E.H. Koch\, Roswitha Killinger \nPreis: 730 Euro (EZ-Zuschlag 200 Euro) \nProgramm \nMindestteilnehmerzahl: 23\, Anmeldeschluss: 3. April 2026 \nFoto: Paris © Pixabay
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SUMMARY:Jenseits dieses Waldes
DESCRIPTION:Elizabeth Rosner (geb. 1959 in Schenectady\, New York) ist eine der wichtigsten Stimmen der Zweiten Generation in den USA. Ihr Vater\, ein deutscher Jude aus Hamburg\, war Überlebender des KZ Buchenwald\, ihre Mutter\, eine polnische Jüdin\, überlebte das Ghetto von Wilna. Nach der  Befreiung wanderten sie in die USA aus. \nIn Jenseits dieses Waldes verarbeitet Rosner in Gedichten und Prosa die Spuren von Erinnerung\, Verlust und Weiterleben\, aber auch das Ringen um die Bedeutung von Sprache\, Religion und vererbter Erfahrung für ihr Leben als Tochter von Holocaustüberlebenden. Eindringlich und präzise beschreibt sie Bruchstellen der Familiengeschichte\, Sprachlosigkeit sowie Möglichkeiten der Versöhnung – mit ihrem Vater\, aber auch mit Nachfahren der Täter. Dieses zweisprachige Buch\, das 2026 im Leipziger Verlag für jüdische Kultur und Zeitgeschichte Hentrich & Hentrich erschienen ist\, versammelt diese Gedichte erstmals in deutscher Übersetzung. \nEntstanden ist die Übertragung im Rahmen eines universitären Projekts an der Technischen Universität Dortmund mit einer Gruppe von Studierenden der Fakultät Kulturwissenschaften\, die sich der Herausforderung stellten\, Rosners Sprache des Erinnerns in engem Austausch mit der Autorin gemeinsam ins Deutsche zu bringen. So wird Jenseits dieses Waldes nicht nur zur Begegnung zwischen Sprachen und Kulturen\, sondern auch zwischen Generationen. \nEintritt frei. Anmeldung erforderlich unter: julia.sattler@udo.edu \nHinweis: Eine weitere Lesung mit Elizabeth Rosner und Barbara Blümel findet am 17. Juni um 19.30 Uhr im literaturhaus.dortmund (Neuer Graben 78\, 44139 Dortmund) statt. Anmeldung unter literaturhaus-dortmund.de \n© Judith Dater
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LOCATION:Internationales Begegnungszentrum der TU Dortmund\, Emil-Figge-Str. 61\, Dortmund\, 44227
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SUMMARY:Der vergessene Widerstand
DESCRIPTION:Die Nationalsozialisten sahen für Menschen jüdischer Abstammung nur eine Rolle vor: die des passiven Opfers. Dass sich in Deutschland und den besetzten Gebieten zehntausende Jüdinnen und Juden aktiv gegen diese Zuschreibung wehrten\, ist bis heute kaum bekannt. Ihre vergessenen Geschichten hat Holocaust-Experte Stephan Lehnstaedt für dieses Buch zusammengetragen. Erstmals gibt er damit einen Überblick über die Aktivitäten des jüdischen Widerstands und erinnert an einen beispiellosen Kampf gegen die Entmenschlichung – ein Ringen um Würde\, Kultur und das Recht zu leben. \nStephan Lehnstaedt ist Professor für Holocaust- und Jüdische Studien an der Touro University Berlin. Der Eintritt ist frei. \n© C.H. Beck
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SUMMARY:Jüdische Begräbnisstätten auf den Aplerbecker Friedhöfen
DESCRIPTION:Zu Beginn des 19. Jahrhunderts siedelten sich Jüdinnen und Juden in Dortmund Aplerbeck an. Zwei Friedhöfe erinnern an das rege Leben\, das die jüdische Gemeinde vor der Zeit des Nationalsozialismus hier führte. Der älteste der noch erhaltenen 26 Grabsteine auf dem Alten Jüdischen Friedhof an der Schweizer Allee trägt die Jahreszahl 1855. 1894 bat der Kaufmann Simon Rosenberg im Auftrag der „israelitischen Gemeinde“ Aplerbecks die jüdischen Interessen bei der Anlage des neuen Kommunalfriedhofs an der heutigen Köln-Berliner Straße zu berücksichtigen. Diesem Wunsch wurde entsprochen. Beide Friedhöfe wurden durch Vandalismus zerstört. Klaus Winter\, Leiter des Projektes „Jüdische Heimat Dortmund“ rekonstruiert anhand einiger Grabsteine die Biografien der in Aplerbeck bestatteten Persönlichkeiten und erläutert das Projekt. \nTreffpunkt ist neben dem Tennisclub. Der Weg zwischen den Friedhöfen beträgt ca. 1 km und ist in 15-20 Minuten über gepflasterte Wege zu gehen. Führung von Klaus Winter vom Historischen Verein für dortmund und die Grafschaft Mark e.V. und vom Projekt Jüdische Heimat Dortmund. Teilnahme kostenfrei. \nAnmeldung: 0231-22962-401 / bildungswerk@ekkdo.de / www.bwdo.de (Veranstaltung E261-C031) \n\n\n\n\nMax. 25 Personen. \nLeitung: Dr. Johanna Lohff \nBitte Personalausweis mitbringen. \n© Klaus Winter
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SUMMARY:Jesus aus Davids Stamm. Die Kirchenfenster von Heilig-Geist aus dem Jahr 1942
DESCRIPTION:Mitten im Bombenkrieg konzipieren Pfarrer Emil Rath\, ein erklärter Gegner des Nationalsozialismus\, und die junge Künstlerin Margarete Franke neue Kirchenfenster für die Heilig-Geist-Kirche in Dortmund. Das letzte Buch des Neuen Testaments\, die Offenbarung des Johannes\, wird in Schrift und Symbolen in Glasmalerei übersetzt. Dabei werden auch Davidsterne verwendet. Vor dem Hintergrund\, dass jüdische Menschen ab 1941 gezwungen waren\, dieses Symbol in der Öffentlichkeit zu tragen\, kann die Verwendung dieses Zeichens in den Kirchenfenstern nur als Bekenntnis zur bleibenden Erwählung Israels gedeutet werden. \nDer Alttestamentler Egbert Ballhorn von der TU Dortmund erläutert das einzigartige Bildprogramm des Fensterzyklus vor dem Hintergrund der biblischen Texte und der jahrhundertelangen Israelvergessenheit der christlichen Kirchen. Der Eintritt ist frei. \n© GCJZ
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SUMMARY:Normandie – Uraltes Kulturland. Geschichte – Kultur – Religion
DESCRIPTION:Nach dem Besuch von Reims führt die Fahrt in die Normandie\, den Nordwesten Frankreichs. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Küste 1944 zur Landungszone der West-Alliierten („D-Day“). Soldatenfriedhöfe erinnern daran. Die Steilküste bei Ètretat diente Malern als Motiv\, darunter Claude Monet. Der Seerosenteich in seinem Garten in Giverny wurde vielfach von ihm gemalt. Neben bedeutenden Kathedralen (z.B. in Amiens) gibt es auch jüdische Spuren zu entdecken: Unter dem Justizpalast in Rouen wurde das älteste jüdische Bauwerk Frankreichs gefunden\, das sog. „Maison Sublime“ (ca. 1100). Stationen: Reims\, Giverny\, Junièges\, Caen\, Arromanches\, Mont-Saint-Michel\, Honfleur\, Pont de Normandie\, Ètretat\, Rouen\, Amiens. \nProgramm und Informationen bei Gerda E.H. Koch (02361-655462) / koch@kinderlehrhaus.de). \nLeitung: Gerda E.H. Koch\, Reiseveranstalter: ECC-Studienreisen\, Frankfurt a.M. \nPreis: 1.895 Euro (EZ-Zuschlag 360 Euro) \nAnmeldeschluss: 30. März 2026 \nFoto: Rouen © Pixabay
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