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SUMMARY:Das System Netanjahu
DESCRIPTION:Joseph Croitoru hat die erste deutschsprachige Biografie über Benjamin Netanjahu vorgelegt (Wagenbach-Verlag 2025). Dieser wird von den einen glühend verehrt und unverbrüchlich unterstützt\, von den anderen zutiefst gehasst oder gefürchtet. Spätestens seit der Internationale Strafgerichtshof einen Haftbefehl gegen ihn ausgestellt hat\, ist seine kontroverse Position auf der Weltbühne unübersehbar. Aber wer ist dieser Mann\, wo kommt er her\, was treibt ihn an\, und wie hat er sein Netzwerk aus Verbündeten aufgebaut? Diesen Fragen geht das Buch entlang wichtiger Stationen von Netanjahus politischem Aufstieg nach und zeigt\, wie er sich trotz aller Proteste und Korruptionsvorwürfe seit mehr als 15 Jahren an der Macht halten kann. \nDer Eintritt ist frei. \n© Joseph Croitoru
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SUMMARY:Bejt HaKnesset
DESCRIPTION:Die Synagoge ist ein „Bejt HaKnesset“ – „Haus der Versammlung“. Dort wird gemeinsam gebetet\, gesungen\, die Tora (5 Bücher Mose) gelesen und gefeiert. Im angeschlossenen Gemeindehaus treffen sich zahlreiche Gemeindegruppen und es wird zu Konzerten und Vorträgen eingeladen. Hier findet auch der jüdische Religionsunterricht statt. Bei der Führung von Anna Ben-Shlomo durch das Gemeindehaus und die Synagoge werden Fragen zur Situation der Gemeinde beantwortet und es wird in die Bedeutung des Schabbat eingeführt. Im Anschluss (ab ca. 19 Uhr) können der Schabbat-Gottesdienst und der Kiddusch besucht werden. \nEintritt frei. Bitte Personalausweis mitbringen. \nAnmeldung: bildungswerk@ekkdo.de oder unter www.bwdo.de (Kursnummer: E262-C060) \nMax. 25 Personen. \nLeitung: Johanna Lohff \n© Evgeni Tcherkasski
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SUMMARY:Sukkot – das jüdische Laubhüttenfest
DESCRIPTION:Das jüdische Laubhüttenfest Sukkot erinnert an die vierzigjährige Wanderung der Israeliten durch die Wüste nach der Befreiung aus der Sklaverei in Ägypten. Man baut Laubhütten unter freiem Himmel\, in denen man gemeinsam isst und trinkt. Sukkot ist auch ein Erntedankfest\, dass früher mit einer Wallfahrt zum Tempel in Jerusalem verbunden war. Das Fest dauert sieben Tage. In diesem Jahr lädt die Jüdische Gemeinde während Sukkot ein\, die Bedeutung des Festes und die damit verbundenen Bräuche kennenzulernen. Die Veranstaltung bietet einen Einblick in dieses für das Judentum wichtige Fest und in das Gemeindeleben heute. \nEintritt frei. Bitte Personalausweis mitbringen. \nAnmeldung: bildungswerk@ekkdo.de oder unter www.bwdo.de (Kursnummer: E262-C063) \nMax. 25 Personen. \nLeitung: Johanna Lohff \n© GCJZ
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SUMMARY:Der Jüdische Friedhof in Dortmund-Hörde
DESCRIPTION:In Hörde gab es drei jüdische Friedhöfe: Den an der Seekante\, den im Bickefeld sowie den heute noch bestehenden am Hörder Kampweg. Hierhin wurden die sterblichen Überreste der Toten der beiden Vorgängerfriedhöfe überführt und auch einige Grabsteine der älteren Friedhöfe haben sich hier erhalten. Während der NS-Zeit kam es zu massiven Zerstörungen. Nach 1945 wurde der Friedhof in Teilen wieder hergerichtet und 1967 geschlossen. Doch etwa 90 Grabsteine aus der Zeit von 1779 bis 1952 existieren bis heute. Klaus Winter\, Leiter des Projektes „Jüdische Heimat Dortmund„\, rekonstruiert die Biografien der in Hörde bestatteten Persönlichkeiten und erläutert das Projekt. \nHinweis: Die Wege auf dem Friedhof sind nicht befestigt sind. Wettergerechte Kleidung und entsprechendes Schuhwerk sind empfehlenswert. Treffpunkt: Hörder Kampweg / Kettlerskamp\, 44263 Dortmund \nTeilnahme kostenfrei. \nAnmeldung: 0231-22962-401 / bildungswerk@ekkdo.de / www.bwdo.de (Veranstaltung E262-C050) \n\n\n\n\nMax. 25 Personen. \nLeitung: Dr. Johanna Lohff \nBitte Personalausweis mitbringen. \n© Klaus Winter
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SUMMARY:Parlamentswahl in Israel – ein Kampf um die Demokratie
DESCRIPTION:Israel bereitet sich auf die ersten Wahlen seit den Terrorangriffen vom 7. Oktober 2023 und den Kriegen in Gaza\, dem Libanon und dem Iran vor. Diesmal steht die demokratische Zukunft des Landes auf dem Spiel. Zum ersten Mal nehmen auch rechtsextremistische Parteien an der Regierung teil. Mit ihren provokativen Entscheidungen bezüglich der Palästinenser\, der Erweiterung der jüdischen Siedlungen im Westjordanland\, der Begünstigung orthodoxer Juden und dem Abbau demokratischer Institutionen beschädigen sie die Demokratie Israels und den internationalen Ruf des Staates. Wie kam es zu der jetzigen Situation und welche Perspektiven gibt es? Igal Avidan beobachtet seit Jahren als Journalist und Buchautor die politische Szene in Israel. \nDer Eintritt ist frei. \nAnmeldung unter veranstaltungen@auslandsgesellschaft.de \n© GCJZ
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SUMMARY:Yad le shalom – Die Hand des Friedens
DESCRIPTION:Israelische Volkstänze sind eine Synthese aus jüdischen und nichtjüdischen Volkstanzelementen. Nach der Gründung des israelischen Staates brachten die Zuwanderer Elemente aus ihren Emigrationsländern mit. So mischten sich slawische und sephardische sowie lokale und jüdische Elemente. Israelische Volkstänze sind eine gute Möglichkeit\, lebendiges Judentum kennenzulernen. Sie lassen sich relativ schnell in kleinen und großen Gruppen erlernen. \nEintritt frei \nAnmeldung: www.ev-kirche-dortmund.de \nReferentin: Marina Evel \nLeitung: Ina Annette Bierbrodt\, Evangelisches Schulreferat \nMax. 20 Personen \nBitte Personalausweis mitbringen. \n© GCJZ Dortmund
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SUMMARY:Jung\, jüdisch\, wütend
DESCRIPTION:Nach dem 7. Oktober 2023 hat sich alles verändert. Junge Jüdinnen und Juden in Deutschland spüren täglich\, wie die Bedrohung wächst – an Unis\, in sozialen Medien\, auf der Straße. Hanna Veiler\, Präsidentin der European Union of Jewish Students\, gibt dieser Generation eine Stimme. Sie erzählt von der Hoffnung einer neuen jüdischen Gemeinschaft\, die Deutschland mitgestalten wollte – und wie diese Hoffnung der Angst weicht. Ein bewegendes Zeugnis vom Ringen um Identität und Zukunft. Denn zwischen Wut und neuem Selbstbewusstsein steht die Frage: Bleiben oder gehen? \nDer Eintritt ist frei. \nAnmeldung erforderlich unter kontakt@adira-nrw.de \n© Julia Autz
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SUMMARY:Prag – die Goldene Stadt im Herzen Europas
DESCRIPTION:Prag steht für den Prager Fenstersturz\, Jan Hus und die Böhmischen Brüder\, ist Schauplatz des Golem und der Kaffeehauskultur nicht nur Franz Kafkas. In Prag wurde die erste Universität im deutschsprachigen Raum gegründet. Prag steht auch für die Erste Tschechoslowakische Republik 1918 mit T.G. Masaryk\, dem Philosophen und Präsidenten\, für den stalinistischen Schauprozess gegen Slánsky\, den Prager Frühling mit Dubček und Palach – und Václav Havel\, den Literaten und Präsidenten der Tschechischen Republik. Prag steht für viele Ereignisse der europäischen Kulturgeschichte und für Namen aus Religion\, Kunst\, Musik\, Kultur und Literatur. Wir wollen versuchen\, den Besonderheiten Prags auf die Spur zu kommen. \nProgramm \nLeitung: Gerda E.H. Koch\, Roswitha Killinger \nWeitere Informationen bei Gerda Koch (koch@kinderlehrhaus.de). \nFoto: Prag © Privat
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SUMMARY:"Vielleicht erlebe ich den Frieden noch." – Überlebende der NS-Verfolgung in der Ukraine
DESCRIPTION:Die Ausstellung porträtiert zehn Überlebende der NS-Verfolgung in der Ukraine. Sie waren als Jugendliche zur Zwangsarbeit deportiert oder mit ihren Eltern verschleppt worden\, einige wurden in der Zwangsarbeit geboren. Porträtiert werden auch Rom*nja\, die die deutsche Besatzung erlebten. Der ukrainische Fotograf Kostyantyn Chernichkin hat die Menschen\, deren Alltag vom Krieg geprägt ist\, 2024 und 2025 besucht. Die Ausstellung wurde entwickelt vom „Hilfsnetzwerk für Überlebende der NS-Verfolgung in der Ukraine“\, dem 47 Gedenkstätten\, Stiftungen und zivilgesellschaftliche Erinnerungsinitiativen angehören\, auch die Steinwache. Ziel ist es\, Überlebende der NS-Verfolgung und ihre Familien mit Hilfe von NGOs vor Ort zu unterstützen. \nStefanie Bilinski\, Historikerin beim NS-Dokumentationszentrum in Köln und Ausstellungsmacherin\, führt in die Ausstellung ein. \nDer Eintritt ist frei. \nDie Ausstellung ist vom 3. bis 21. November (dienstags bis freitags 11-17 Uhr\, samstags 10-16 Uhr) zu sehen. \n© Hilfsnetzwerk für Überlebende der NS-Verfolgung in der Ukraine
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LOCATION:Sankt Petri\, Petrikirchhof\, Dortmund\, 44137
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SUMMARY:Das historische jüdische Gräberfeld auf dem Dortmunder Hauptfriedhof
DESCRIPTION:Mit der Säkularisierung im 19. Jahrhundert wurden Friedhöfe zur kommunalen Aufgabe. Doch schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts zeichnete sich ab\, dass die neuen kommunalen Friedhöfe bald an ihre Kapazitätsgrenze stoßen würden. So entschloss man sich zur Anlage eines großen zentralen Friedhofs. Bereits bei seiner Planung wurde für die Verstorbenen jüdischen Glaubens ein eigenes Gräberfeld vorgesehen. Im März 1921 besichtigten der Rabbiner Dr. Benno Jacob und Mitglieder seiner Gemeinde den jüdischen Teil des Friedhofs\, der am 16. Juli 1921 eröffnet wurde. Heute gibt es auf dem Hauptfriedhof einen alten und einen neuen jüdischen Friedhofsteil. Die StadtPilgerTour konzentriert sich auf den historischen Bereich des Friedhofs beiderseits des Weges vom Friedhofstor zum sowjetischen Ehrenmal. Hier finden sich die Grabstellen aus den 1920er Jahren\, der Zeit des Nationalsozialismus einschließlich der ersten Jahre des Zweiten Weltkriegs sowie der frühen Nachkriegszeit. 1962 schuf man zudem an der neu gebauten Trauerhalle ein Ehrenfeld\, auf dem die Urnen von Juden beigesetzt wurden\, die während der Pogromnacht 1938 sowie in Konzentrationslagern ermordet worden waren. Weitere Gedenksteine erinnern an einen Friedhof in Dortmund-Dorstfeld und die Zwangsumbettungen aus Dortmund-Wickede in der NS-Zeit. Ziel der Veranstaltung ist es\, den Anteil des jüdischen Lebens in der Dortmunder Stadtgeschichte sichtbar zu machen und diesen als wichtigen Teil der Dortmunder Geschichte zu begreifen. \nTreffpunkt: Hauptfriedhof\, Eingang Rennweg – Jüdischer Friedhof Dortmund\, Rennweg 49\, 44309 Dortmund \nTeilnahme kostenfrei. \nAnmeldung: 0231-22962-401 / bildungswerk@ekkdo.de / www.bwdo.de (Veranstaltung E262-C049) \n\n\n\n\nMax. 25 Personen. \nLeitung: Dr. Johanna Lohff \nBitte Personalausweis mitbringen. \n© Klaus Winter
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LOCATION:Hauptfriedhof\, Rennweg 49\, Dortmund\, 44309
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SUMMARY:„... und ich will euch einen Ort und einen Namen geben\, auf dass ihr niemals vergessen werdet.“
DESCRIPTION:Die Pogromnacht am 9. November 1938\, in der Synagogen angezündet\, jüdische Geschäfte geplündert und Jüdinnen und Juden gedemütigt und getötet wurden\, steht beispielhaft für das Leid\, das Jüdinnen und Juden im Nationalsozialismus und in der Schoah zugefügt wurde\, auch in Dortmund. Im Ökumenischen Gedenken wollen wir an die jüdischen Gemeinden in Dortmund erinnern und darauf schauen\, was wir heute im Angesicht von Judenhass tun können. \n\n\n\n\n© Stadtarchiv Dortmund
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SUMMARY:Gedenken neu denken
DESCRIPTION:Unsere Erinnerungskultur muss sich verändern. Susanne Siegert plädiert in ihrem gleichnamigen Buch (Piper-Verlag 2025) für eine pluralistische\, neue Gedenkarbeit mit einem Schwerpunkt auf der Verantwortung der Nachfahren der Tätergeneration anstelle unserer „einstudierten“ gemeinsamen Rückschau mit den Opfern. Es geht um weniger bekannte NS-Verbrechen\, um weniger bekannte Orte\, um bisher vernachlässigte Opfergruppen. Gleichzeitig zeigt dieses Buch\, wie wichtig eine aktivere\, vielfältigere Gedenkkultur ist\, um künftige Generationen auch ohne direkte Zeitzeugenberichte zu erreichen. \nSusanne Siegert klärt auf Instagram und TikTok unter @keine.erinnerungskultur über den Holocaust auf. Hierfür wurde die Journalistin 2024 u.a. mit dem Grimme-Online-Award ausgezeichnet. \nDer Eintritt ist frei. \nAnmeldung erforderlich unter kontakt@adira-nrw.de \n© Susanne Siegert
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SUMMARY:Liken\, sharen\, hassen? Religiöser Antisemitismus auf Social Media
DESCRIPTION:Daniel Freitag analysiert\, wie das wandelbare Chamäleon des Antisemitismus gegenwärtig in christlich und islamisch geprägten Social-Media-Diskursen in Erscheinung tritt. Ausgehend von aktuellen Ansätzen der Antisemitismusforschung werden anhand von Fallbeispielen Beiträge\, Kommentare und digitale Deutungsmuster untersucht\, in denen religiöse Traditionen\, antiisraelische Semantiken\, antizionistische Feindbilder und Verschwörungsmythen ineinandergreifen. Damit stellt sich zugleich die Frage\, wie universitäre Theologie und interdisziplinäre Antisemitismusforschung zur Stärkung antisemitismuskritischer Kompetenzen im medialen Raum beitragen können. \nDaniel Freitag forschte u.a. an der Tel Aviv University und zuletzt am „Institute for the Study of Contemporary Antisemitism“ der Indiana University in den USA. Für seine Dissertation untersuchte er Antisemitismus und Verschwörungsmythen in religiösen Social-Media-Diskursen. \nDer Eintritt ist frei. \n© Daniel Freitag
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SUMMARY:Jüdisches Landleben: Vergessene Welten in Westfalen
DESCRIPTION:Seit Jahrhunderten lebten Jüdinnen und Juden im ländlichen Westfalen. Ihre Lebenswelt wurde in der NS-Zeit brutal zerstört. Der Historiker und Journalist Gisbert Strotdrees rekonstruiert in seinem Vortrag das jüdische Dorf- und Kleinstadtleben zwischen Rhein und Weser. Der Autor lässt die Lebensumstände und Schicksale der jüdischen Minderheit durch die Jahrhunderte lebendig werden\, thematisiert ihre Verfolgung und Ermordung in der NS-Zeit\, aber auch die Rückkehr der wenigen Überlebenden nach Kriegsende 1945. \nGisbert Strotdrees ist seit 2001 Mitglied der Kommission Alltagskulturforschung für Westfalen und seit 2003 Lehrbeauftragter für „Journalismus und Wissenschaft (Geschichte/Alltagskulturforschung)“ am Historischen Seminar – Abteilung für westfälische Landesgeschichte – der Universität Münster. \nDer Eintritt ist frei. \n© GCJZ
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LOCATION:Stadtarchiv Dortmund\, Märkische Str. 14\, Dortmund\, 44135
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SUMMARY:5 Jahre Projekt "Jüdische Heimat Dortmund"
DESCRIPTION:Im Sommer 2021 dokumentierte das Steinheim-Institut für deutsch-jüdische Geschichte an der Universität Duisburg-Essen die jüdischen Grabfelder des Ostfriedhofs und Hauptfriedhofs. Die dabei gewonnenen biografischen Daten bildeten die Ausgangslage für die Erforschung der jüdischen Gemeinde Dortmunds im 19. und frühen 20. Jahrhundert. Seither wurden Kurzbiografien zu rund 200 Personen erstellt\, die einen Einblick in den vielfältigen jüdischen Alltag in Dortmund geben und zivilgesellschaftliche Vernetzungen sichtbar machen\, sei es durch jüdische Organisationen oder die Mitgliedschaft in nicht-konfessionellen Vereinen. \nKlaus Winter ist Mitglied im Historischen Verein für Dortmund und die Grafschaft Mark e.V. und Initiator und Leiter des Projekts „Jüdische Heimat Dortmund„. \nDer Eintritt ist frei. \n© Klaus Winter
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SUMMARY:Berlin – Politische Schaltzentrale\, Stasi-Geschichte und jüdische Kultur
DESCRIPTION:Die Studienreise mit dem Bus ab Recklinghausen führt uns zuerst nach Oranienburg. Die lange Geschichte dieser Stadt ist eher wenig bekannt. Es gibt Spuren jüdischer Geschichte und Gegenwart zu entdecken. \nIn Berlin geht es um wichtige Orte der deutschen Geschichte. Dafür stand und steht insbesondere Berlin als Hauptstadt unter mehreren Regierungsformen: Im Kaiserreich entstand das Reichstagsgebäude\, das unter den Nationalsozialisten dem „Reichstagsbrand“ zum Opfer fiel. In der Zeit der deutschen Teilung war (Ost-)Berlin Hauptstadt des SED-Regimes und nach der Wiedervereinigung die Hauptstadt der zweiten deutschen Demokratie. Im Reichstagsgebäude befindet sich heute der Sitz des Bundestags. \nEin Besuch mit Gespräch und Besichtigung der Kuppel ist angefragt. Führungen im Deutschen Dom durch die „Parlamentshistorische Ausstellung“ können an dem Tag individuell wahrgenommen werden. Auch ein Besuch der Gedenkstätte z.B. für die Sinti und Roma oder des Denkmals für die ermordeten Juden Europas in der Nähe des Brandenburger Tors bieten sich an. \nEin Besuch mit Führung im Stasimuseum gibt Einblicke in die Zeit der SED-Diktatur. Und eine Führung im Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit beleuchtet diesen oft vergessenen Teil der NS-Zeit. \nIn Berlin gibt es wieder ein reichhaltiges pulsierende jüdische Leben. Die Teilnahme an Führungen zur jüdischen Geschichte und Gegenwart\, die am Samstagvormittag angeboten werden\, ist möglich. Ein Besuch im Jüdischen Museum ist ebenfalls kostenfrei. \nAm 7. März 2027 wird in Berlin die Buber-Rosenzweig-Medaille des Deutschen Koordinierungsrats der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit an die Schauspielerin Uschi Glas\, die Politikerin und Bundestagsvizepräsidentin a.D. Petra Pau und die Journalistin\, Autorin und Filmemacherin Düzen Tekkal verliehen. Die Teilnahme an dieser Veranstaltung bildet den Abschluss der Studienreise. \n\n\n\nProgramm \nLeitung: Gerda E.H. Koch\, Roswitha Killinger \nKosten: 740 Euro pro Person im DZ\, 180 Euro EZ-Zuschlag \nMindestteilnehmerzahl: 23\, Maximalteilnehmerzahl: 30 \nAnmeldeschluss: 11. Dezember 2026 \nWeitere Informationen bei Norena Kunter (unter 0231-8380048 oder kunter@auslandsgesellschaft.de). \nFoto: Berlin © Pixabay
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SUMMARY:Emilia-Romagna – auf kulturellen\, historisch-politischen und jüdischen Spuren
DESCRIPTION:Die norditalienische Region Emilia-Romagna erstreckt sich von den Bergen und Wäldern des Apennins bis zum Fluss Po und ist bekannt für die mittelalterlichen Städte\, ihre grüne Landschaft sowie die lokalen Spezialitäten wie Parmaschinken\, Balsamico-Essig und Parmesankäse. Begleiten Sie uns in den geschichtsträchtigen Norden Italiens auf den kulturellen\, historischen und jüdischen Spuren der Region in Städten\, die zum UNESCO Weltkulturerbe gehören.\n\n\n\nProgramm \nVortreffen: 15.3.2027 um 18 Uhr in der Auslandsgesellschaft \nLeitung: Gerda E.H. Koch\, Roswitha Killinger \nKosten: 1.390 Euro pro Person im DZ\, 160 Euro EZ-Zuschlag \nMindestteilnehmerzahl: 21\, Maximalteilnehmerzahl: 30 \nAnmeldeschluss: 8. Dezember 2026 \nWeitere Informationen bei Norena Kunter (unter 0231-8380048 oder kunter@auslandsgesellschaft.de). \nFoto: Bologna © Pixabay
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