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SUMMARY:„... und ich will euch einen Ort und einen Namen geben\, auf dass ihr niemals vergessen werdet.“
DESCRIPTION:Die Pogromnacht am 9. November 1938\, in der Synagogen angezündet\, jüdische Geschäfte geplündert und Jüdinnen und Juden gedemütigt und getötet wurden\, steht beispielhaft für das Leid\, das Jüdinnen und Juden im Nationalsozialismus und in der Schoah zugefügt wurde\, auch in Dortmund. Im Ökumenischen Gedenken wollen wir an die jüdischen Gemeinden in Dortmund erinnern und darauf schauen\, was wir heute im Angesicht von Judenhass tun können. \n\n\n\n\n© Stadtarchiv Dortmund
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LOCATION:Sankt Petri\, Petrikirchhof\, Dortmund\, 44137
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SUMMARY:Gedenken neu denken
DESCRIPTION:Unsere Erinnerungskultur muss sich verändern. Susanne Siegert plädiert in ihrem gleichnamigen Buch (Piper-Verlag 2025) für eine pluralistische\, neue Gedenkarbeit mit einem Schwerpunkt auf der Verantwortung der Nachfahren der Tätergeneration anstelle unserer „einstudierten“ gemeinsamen Rückschau mit den Opfern. Es geht um weniger bekannte NS-Verbrechen\, um weniger bekannte Orte\, um bisher vernachlässigte Opfergruppen. Gleichzeitig zeigt dieses Buch\, wie wichtig eine aktivere\, vielfältigere Gedenkkultur ist\, um künftige Generationen auch ohne direkte Zeitzeugenberichte zu erreichen. \nSusanne Siegert klärt auf Instagram und TikTok unter @keine.erinnerungskultur über den Holocaust auf. Hierfür wurde die Journalistin 2024 u.a. mit dem Grimme-Online-Award ausgezeichnet. \nEintritt frei \nAnmeldung erforderlich unter kontakt@adira-nrw.de \n© Susanne Siegert
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LOCATION:Jüdische Kultusgemeinde\, Prinz-Friedrich-Karl-Str. 9\, Dortmund\, 44135
CATEGORIES:Lesung
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SUMMARY:Liken\, sharen\, hassen? Religiöser Antisemitismus auf Social Media
DESCRIPTION:Daniel Freitag analysiert\, wie das wandelbare Chamäleon des Antisemitismus gegenwärtig in christlich und islamisch geprägten Social-Media-Diskursen in Erscheinung tritt. Ausgehend von aktuellen Ansätzen der Antisemitismusforschung werden anhand von Fallbeispielen Beiträge\, Kommentare und digitale Deutungsmuster untersucht\, in denen religiöse Traditionen\, antiisraelische Semantiken\, antizionistische Feindbilder und Verschwörungsmythen ineinandergreifen. Damit stellt sich zugleich die Frage\, wie universitäre Theologie und interdisziplinäre Antisemitismusforschung zur Stärkung antisemitismuskritischer Kompetenzen im medialen Raum beitragen können. \nDaniel Freitag forschte u.a. an der Tel Aviv University und zuletzt am „Institute for the Study of Contemporary Antisemitism“ der Indiana University in den USA. Für seine Dissertation untersuchte er Antisemitismus und Verschwörungsmythen in religiösen Social-Media-Diskursen. \nEintritt frei. \n© Daniel Freitag
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LOCATION:Stadtarchiv Dortmund\, Märkische Str. 14\, Dortmund\, 44135
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SUMMARY:Jüdisches Landleben: Vergessene Welten in Westfalen
DESCRIPTION:Seit Jahrhunderten lebten Jüdinnen und Juden im ländlichen Westfalen. Ihre Lebenswelt wurde in der NS-Zeit brutal zerstört. Der Historiker und Journalist Gisbert Strotdrees rekonstruiert in seinem Vortrag das jüdische Dorf- und Kleinstadtleben zwischen Rhein und Weser. Der Autor lässt die Lebensumstände und Schicksale der jüdischen Minderheit durch die Jahrhunderte lebendig werden\, thematisiert ihre Verfolgung und Ermordung in der NS-Zeit\, aber auch die Rückkehr der wenigen Überlebenden nach Kriegsende 1945. \nGisbert Strotdrees ist seit 2001 Mitglied der Kommission Alltagskulturforschung für Westfalen und seit 2003 Lehrbeauftragter für „Journalismus und Wissenschaft (Geschichte/Alltagskulturforschung)“ am Historischen Seminar – Abteilung für westfälische Landesgeschichte – der Universität Münster. \nEintritt frei. \n© GCJZ
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LOCATION:Stadtarchiv Dortmund\, Märkische Str. 14\, Dortmund\, 44135
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SUMMARY:5 Jahre Projekt "Jüdische Heimat Dortmund"
DESCRIPTION:Im Sommer 2021 dokumentierte das Steinheim-Institut für deutsch-jüdische Geschichte an der Universität Duisburg-Essen die jüdischen Grabfelder des Ostfriedhofs und Hauptfriedhofs. Die dabei gewonnenen biografischen Daten bildeten die Ausgangslage für die Erforschung der jüdischen Gemeinde Dortmunds im 19. und frühen 20. Jahrhundert. Seither wurden Kurzbiografien zu rund 200 Personen erstellt\, die einen Einblick in den vielfältigen jüdischen Alltag in Dortmund geben und zivilgesellschaftliche Vernetzungen sichtbar machen\, sei es durch jüdische Organisationen oder die Mitgliedschaft in nicht-konfessionellen Vereinen. \nKlaus Winter ist Mitglied im Historischen Verein für Dortmund und die Grafschaft Mark e.V. und Leiter des Projekts „Jüdische Heimat Dortmund„. Er bietet zudem regelmäßig Führungen auf den verschiedenen Friedhöfen an\, um die aktuellen Forschungsergebnisse vorzustellen. \nEintritt frei. \n© GCJZ
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SUMMARY:Emilia-Romagna. Auf kulturellen\, historisch-politischen und jüdischen Spuren
DESCRIPTION:Die norditalienische Region Emilia-Romagna erstreckt sich von den Bergen und Wäldern des Apennins bis zum Fluss Po und ist bekannt für die mittelalterlichen Städte\, ihre grüne Landschaft sowie die lokalen Spezialitäten wie Parmaschinken\, Balsamico-Essig und Parmesankäse. Begleiten Sie uns in den geschichtsträchtigen Norden Italiens auf den kulturellen\, historischen und jüdischen Spuren der Region in Städten\, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören. Stationen: Corregio\, Bologna\, Reggio Emilia und Parma\, Nonantola und Modena\, Ferrara\, Innsbruck. \nProgramm – weitere Informationen bei Norena Kunter (0231-8380048) / kunter@auslandsgesellschaft.de). \nLeitung: Gerda E.H. Koch\, Roswitha Killinger \nMindestteilnehmerzahl: 20 \nPreis: 1.390 Euro (EZ-Zuschlag 160 Euro – EZ begrenzt) \nAnmeldeschluss: 8. Dezember 2026 \nVortreffen am 15. März 2027 um 18.00 Uhr in der Auslandsgesellschaft \nFoto: Bologna © Pixabay
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SUMMARY:Bamberg – Nürnberg – Würzburg
DESCRIPTION:Programm: \n\nFahrt im Reisebus ab/bis Dortmund und Recklinghausen\n4 Übernachtungen mit Frühstück im Hotel Leonardo****\nStadtführungen „auf jüdischen Spuren“ in Würzburg\, Nürnberg und Bamberg\nBesichtigungen in Nürnberg: Ausstellung und Gerichtssaal der Nürnberger Prozessen\, ehemaliges Reichsparteitagsgelände\nTreffen mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Franken in Nürnberg\n\nDetails und Preise folgen – weitere Informationen bei Norena Kunter (0231-8380048) / kunter@auslandsgesellschaft.de). \nLeitung: Gerda E.H. Koch\, Roswitha Killinger \nFoto: Nürnberg © Pixabay
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