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SUMMARY:Studienreise Mechelen – Brügge – Gent
DESCRIPTION:Flandern ist die nördlichste Region Belgiens und grenzt an die Niederlande und die Nordseeküste. Die Flämische Region hat eine Vielzahl an historischen Orten\, Naturschönheiten und Kulturerbe. Das Ortsbild von Mechelen ist geprägt von verwinkelten Gassen mit Kopfsteinpflaster und Renaissancegebäuden\, von denen rund 300 unter Denkmalschutz stehen. Als einzige belgische Stadt ist sie gleich vier Mal auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbe zu finden. Auch Brügge und Gent faszinieren die Besucher:innen mit ihren malerische Grachten gesäumt von urigen Cafés und Wohnhäusern mit beeindruckenden Backsteinfassaden. Die jüdische Geschichte reicht in Flandern bis in die Antike zurück. Während des Holocausts wurde ein Drittel der ca. 75.000 belgischen Juden inhaftiert\, im Fort Breendonk festgehalten und anschließend in Konzentrationslager deportiert – heutzutage widmet sich die ehemalige Festung diesem Thema als Gedenkstätte und Mahnmal. Gegenwärtig leben wieder etwa 45.000 Juden in Belgien\, ein Großteil davon in Antwerpen. \nWeitere Informationen bei Norena Kunter (0231-8380048): kunter@auslandsgesellschaft.de \nLeitung: Gerda E.H. Koch und Paul Blätgen \nPreis: 650 Euro\, EZ-Zuschlag: 165 Euro \nProgramm \n\n\n\n\n\n\nMindestteilnehmerzahl: 22; Anmeldefrist: 27. September 2024\n\n© Pixabay
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SUMMARY:Verleihung der Buber-Rosenzweig-Medaille 2025
DESCRIPTION:Am Sonntag\, 9. März 2025\, 11.30 Uhr wird der Politologin\, Pädagogin und Publizistin Saba-Nur Cheema und dem Historiker\, Erziehungswissenschaftler und Publizisten Dr. Meron Mendel im Rathaus der Freien und Hansestadt Hamburg im Rahmen der Eröffnung der „Christlich-Jüdischen Zusammenarbeit 2025 – 5785/86“ die Buber-Rosenzweig-Medaille verliehen. \nDie Laudatio hält Bischöfin Kirsten Fehrs\, Ratsvorsitzende der EKD und Bischöfin im Sprengel Hamburg und Lübeck der Nordkirche. Das Grußwort spricht Dr. Peter Tschentscher\, Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg. Die Veranstaltung wird von Julia Westlake moderiert. \nDer NDR überträgt diese Veranstaltung ab 11.30 Uhr im Livestream. \nSeit 1968 verleiht der Deutsche Koordinierungsrat\, damals während der Eröffnungsfeier zur „Woche der Brüderlichkeit“\, die Buber-Rosenzweig-Medaille. Ausgezeichnet werden Personen\, Institutionen oder Initiativen\, die sich insbesondere um die Verständigung zwischen Christen und Juden verdient gemacht haben und im wissenschaftlichen\, künstlerischen\, politischen oder sozialen Bereich einen Beitrag für die christlich-jüdische Zusammenarbeit geleistet haben. Die Medaille wird in Erinnerung an die jüdischen Philosophen Martin Buber und Franz Rosenzweig verliehen. \nDipl.-Pol. Saba-Nur Cheema\, in Frankfurt am Main in eine aus Pakistan stammende Familie geboren\, nimmt sehr genau wahr\, wie Personen mit Migrationshintergrund sich immer deutlicher in der deutschen Gesellschaft zu Wort melden und wie darauf reagiert wird. Cheema hat Methoden und Projekte für die historisch-politische Bildungsarbeit entwickelt\, in denen es darum geht\, unterschiedliche Perspektiven auszuhalten und aufeinander beziehen zu können und zugleich Rechtsextremismus und Rassismus zu begegnen. Dabei hat sie insbesondere Antisemitismus und Islamfeindlichkeit im Fokus. Sie vertritt die These\, dass der Holocaust nicht nur als Tiefpunkt der deutschen Geschichte\, sondern als Teil der Menschheitsgeschichte zu bearbeiten ist. \nProf. Dr. Meron Mendel\, in einem Kibbuz im Süden Israels aufgewachsen\, sagt von sich\, dass er dort von den Werten „soziale Gerechtigkeit\, Frieden und gesellschaftlicher Zusammenhalt“ nachhaltig geprägt wurde. Dieser Hintergrund\, sein Engagement im jüdisch-palästinensischen Dialog sowie sein Militärdienst in der israelischen Armee\, machen Meron Mendel\, der seit über zwanzig Jahren in Deutschland lebt\, zu einem der wichtigsten Dialogpartner über die schwierige Situation von Israelis und Palästinenser:innen im Nahostkonflikt. Als Leiter der Bildungsstätte Anne Frank in Frankfurt am Main und als Universitätsdozent arbeitet Mendel an den Themen Demokratiebildung\, Migrationsgesellschaft und Menschenrechte. Er ist eine markante Stimme im öffentlichen Diskurs über den Nahostkonflikt wie auch in Debatten über Antisemitismus und Rechtsextremismus. Er bezieht klare Positionen und bemüht sich um Differenzierung und Schärfung der Wahrnehmung\, auch in der Debatte im demokratisch-humanistischen Lager. \nGemeinsam streiten Saba-Nur Cheema und Meron Medel öffentlich für Demokratie und Menschenrechte. Gemeinsam schreiben sie – als Muslima und als Jude – die Kolumne „muslimisch-jüdisches Abendbrot“ in der FAZ. Dazu sagt Meron Mendel: „In unseren Essays\, die persönlich und politisch zugleich sind\, geht es um Küchenschubladen\, Kindererziehung und Kolonialismus. Um Identitätspolitik\, den Nahostkonflikt\, Ramadan-Beleuchtung in der Innenstadt und Weihnachtsbäume.“ Beide sind fest davon überzeugt\, dass Bildung vor Hass schützt\, und sie beweisen täglich\, dass man auch bei verschiedener religiöser und kultureller Prägung miteinander leben und einander lieben kann. Gemeinsam versuchen sie\, Polarisierungen zu überwinden; gemeinsam stehen sie für eine offene Streitkultur. Dabei werden sie als Paar auch regelmäßig gerufen\, um Streit zu schlichten. \nDie produktive Rolle des Streitens steht auch im Mittelpunkt des Jahresthemas des DKR: „Füreinander Streiten“ \nUnter dieser Überschrift steht das vielfältige Engagement der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in 2025 bzw. 5785/86 (jüdischer Kalender). \n„Hört endlich auf zu streiten!“ Den genervten Ruf ins Kinderzimmer kennen wir alle – ob aus der eigenen Kindheit oder der Elternphase. Streit ist anstrengend\, am liebsten möchte man ihn ausblenden\, ignorieren\, irgendwie „abstellen“. Statt genau hinzuschauen\, nach Ursache und Wirkung zu fragen\, wollen viele einfach nur „ihre Ruhe“. \nUnsere Gesellschaft ist auf Harmonie bedacht und scheint das Streiten verlernt zu haben. Dabei ist eine gesunde Streitkultur elementar für das Funktionieren von Demokratie: Standpunkte darlegen\, Argumente austauschen\, einen Konsens aushandeln – vielleicht mit harten Bandagen\, aber immer fair. \nUmso mehr gilt dies\, wenn nicht gegeneinander\, sondern füreinander gestritten wird. Wenn sich die eine Seite unparteiisch für die andere einsetzt\, für sie kämpft – stellvertretend und unterstützend. \nDenn wenn unsere eigenen Mittel und Möglichkeiten erschöpft sind\, brauchen wir andere\, die für uns einstehen. „Verleih’ uns Frieden gnädiglich\, Herr Gott\, zu unsern Zeiten. Es ist ja doch kein andrer nicht\, der für uns könnte streiten.“ So betet ein altes Kirchenlied. \nStreit füreinander – nicht gegeneinander: Das ist kein Zank\, Zwist\, Zoff. Das ist die Chance\, für Schwächere einzustehen\, Gerechtigkeit herzustellen und die Welt ein Stückchen besser zu machen. Tikkun Olam. \nSeit ihrer Gründung ist es das Ziel der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit\, füreinander einzutreten. Uns ist es wichtig\, dass auch in schwierigen Zeiten Stimmen hörbar bleiben\, die zur Verständigung und zum friedlichen Miteinander aufrufen – so wie es Saba-Nur Cheema und Meron Mendel tun. Gemeinsam streiten sie für Respekt und Toleranz\, wenden sich gegen den zunehmenden Antisemitismus und die Polarisierungen in unserem Land und setzen sich ein für eine differenzierte Wahrnehmung der Konfliktparteien im israelisch-palästinensischen Konflikt. \nPräsidium und Vorstand des Deutschen Koordinierungsrates im Mai 2024 \n© Saba-Nur Cheema und Meron Mendel
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SUMMARY:Woche der Begegnung mit dem Judentum in Hamm
DESCRIPTION:Vor 40 Jahren fand in Hamm die erste „Woche der Brüderlichkeit“ statt. Seit 1985 setzt sich der Arbeitskreis Woche der Brüderlichkeit (Evangelischer Kirchenkreis Hamm\, Katholische Dekanate für Hamm\, Stadt Hamm) in Hamm für ein vertieftes Verständnis des Judentums in Vergangenheit und Gegenwart sowie für die Förderung des christlich-jüdischen Dialogs ein. Mittlerweile wurde der Name der Veranstaltungsreihe geändert in „Woche der Begegnung mit dem Judentum“. Die GCJZ Dortmund e.V. war von Beginn an Mitveranstalterin – herzliche Einladung zur Teilnahme! \n\n16. März\, 11 Uhr\, Pauluskirche: Gottesdienst zur Eröffnung der 41. Woche der Begegnung mit dem Judentum\, u.a. mit Rabbiner Prof. Dr. Andreas Nachama\n16. März\, 17 Uhr\, Heinrich-von-Kleist-Forum (Platz der deutschen Einheit 1): Vortrag von Rabbiner Prof. Dr. Andreas Nachama: „‚Füreinander streiten!‘ Streitkultur als Grundlage jüdischer Sichten auf Bibel und Talmud“\n19. März\, 17.30 Uhr und 19.45 Uhr\, VHS-Kino im Cineplex Hamm (Königsstr. 16): Film „Der verschwundene Soldat“ (Israel 2023)\, Regie und Drehbuch: Dani Rosenberg\n20. März\, 19.30 Uhr\, VHS (Platz der deutschen Einheit 1): Lesung mit Gerhard Haase-Hindenberg „Ich bin noch nie einem Juden begegnet“ (Edition Körber 2021)\, Moderation Marco Düsterwald\n22. April\, 18 Uhr\, Technisches Rathaus (Gustav-Heinemannn-Str. 10\, Raum A3.005): Vortrag mit Kathrin Grimm „Ein Jahr in Warschau – mein Freiwilligendienst mit der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste“\n17. Mai\, 15-17 Uhr\, Mit Kinderaugen betrachtet… Stadtrundgang auf den Spuren jüdischen Lebens in Hamm mit Lucia Farenholtz\, Wolfgang Komo und Dr. Markus Meinold. Treffpunkt: Denkmal für die Synagoge/Santa-Monica-Platz). Anmeldung unter 02381-175600 oder www.vhshamm.de\n\nDas vollständige Programm gibt es hier: Faltblatt_2025_Hamm. \n© Arbeitskreis Woche der Begegnung mit dem Judentum Hamm
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SUMMARY:Interreligiöses Frauenmahl
DESCRIPTION:Bereits zum fünften Mal treffen sich Frauen im Fastenmonat Ramadan zum Reden\, Hören und zum gemeinsamen Mahl nach Sonnenuntergang. In unruhigen Zeiten\, die geprägt sind von Terror\, Hass und Krieg\, finden wir es umso wichtiger\, uns über die Grenzen von Religionen und Kulturen hinweg miteinander über Gedanken des Friedens auszutauschen und gemeinsam zu essen. Alle interessierten Frauen sind herzlich eingeladen! Einlass ab 17 Uhr. Der Eintritt ist frei\, ein Kostenbeitrag ist erwünscht. Anmeldung erforderlich unter: https://doo.net/veranstaltung/174901/buchung \n© Sophia e.V.
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SUMMARY:Taylor Swift und die Echsenmenschen ‐ Verschwörungserzählungen\, Fake News und Antisemitismus
DESCRIPTION:Verschwörungserzählungen und Fake News verbreiten sich rasend schnell. Sie versprechen Orientierung und Kontrolle\, eine Kanalisation negativer Gefühle sowie einfache Erklärungen und konkrete Schuldige für das scheinbar Unerklärliche. Wir beschäftigen uns mit verschiedenen politischen und kulturellen Ausdrucksformen verschwörungsideologischer Narrative und mit ihren psychosozialen Funktionen. Wir bieten Raum\, sich hierzu auszutauschen und herausfordernde pädagogische Situationen zu bearbeiten. Die eingesetzten Methoden sind für den Unterricht geeignet und erweitern die Handlungsoptionen im Schulalltag. \nEine Online-Fortbildung für (angehende) Lehrer:innen und Interessierte vom Verein Bildungsbausteine e.V.\, gefördert von der Landeskoordinierungsstelle gegen Rechtsextremismus und Rassismus und dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW. \nTeilnahme kostenfrei. \nAnmeldung erforderlich unter: info@gcjz-dortmund.de \nLeitung: Gunnar Meyer \n© Bildungsbausteine e.V. / fotovika / Fotolia.com
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SUMMARY:Bejt HaKnesset
DESCRIPTION:Die Synagoge ist ein „Bejt HaKnesset“ – „Haus der Versammlung“. Dort wird gemeinsam gebetet\, gesungen\, die Tora (5 Bücher Mose) gelesen und gefeiert. Im angeschlossenen Gemeindehaus treffen sich zahlreiche Gemeindegruppen und es wird zu Konzerten und Vorträgen eingeladen. Hier findet auch der jüdische Religionsunterricht statt. Bei der Führung durch das Gemeindehaus und die Synagoge werden Fragen zur Situation der Gemeinde beantwortet und es wird in die Bedeutung des Schabbat eingeführt. Im Anschluss (ab ca. 18 Uhr) können der Schabbat-Gottesdienst und der Kiddusch besucht werden. \nEintritt frei. \nAnmeldung: www.schulreferat.de  \nMax. 25 Personen. \nLeitung: Ina Annette Bierbrodt \nBitte Personalausweis mitbringen. \n© Privat
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