Jüdische Begräbnisstätten auf den Aplerbecker Friedhöfen
14 Juni 2026 @ 15:00 Uhr - 17:15 Uhr
Zu Beginn des 19. Jahrhunderts siedelten sich Jüdinnen und Juden in Dortmund Aplerbeck an. Zwei Friedhöfe erinnern an das rege Leben, das die jüdische Gemeinde vor der Zeit des Nationalsozialismus hier führte. Der älteste der noch erhaltenen 26 Grabsteine auf dem Alten Jüdischen Friedhof an der Schweizer Allee trägt die Jahreszahl 1855. 1894 bat der Kaufmann Simon Rosenberg im Auftrag der „israelitischen Gemeinde“ Aplerbecks die jüdischen Interessen bei der Anlage des neuen Kommunalfriedhofs an der heutigen Köln-Berliner Straße zu berücksichtigen. Diesem Wunsch wurde entsprochen. Beide Friedhöfe wurden durch Vandalismus zerstört. Klaus Winter, Leiter des Projektes „Jüdische Heimat Dortmund“ rekonstruiert anhand einiger Grabsteine die Biografien der in Aplerbeck bestatteten Persönlichkeiten und erläutert das Projekt.
Treffpunkt ist neben dem Tennisclub. Der Weg zwischen den Friedhöfen beträgt ca. 1 km und ist in 15-20 Minuten über gepflasterte Wege zu gehen. Führung von Klaus Winter vom Historischen Verein für dortmund und die Grafschaft Mark e.V. und vom Projekt Jüdische Heimat Dortmund. Teilnahme kostenfrei.
Anmeldung: 0231-22962-401 / bildungswerk@ekkdo.de / www.bwdo.de (Veranstaltung E261-C031)
Max. 25 Personen.
Leitung: Dr. Johanna Lohff
Bitte Personalausweis mitbringen.
© Klaus Winter
