• Jenseits dieses Waldes

    Internationales Begegnungszentrum der TU Dortmund Emil-Figge-Str. 61, Dortmund

    Elizabeth Rosner (geb. 1959 in Schenectady, New York) ist eine der wichtigsten Stimmen der Zweiten Generation in den USA. Ihr Vater, ein deutscher Jude aus Hamburg, war Überlebender des KZ Buchenwald, ihre Mutter, eine polnische Jüdin, überlebte das Ghetto von Wilna. Nach der  Befreiung wanderten sie in die USA aus. In Jenseits dieses Waldes verarbeitet Rosner in Gedichten und Prosa […]

  • Der vergessene Widerstand

    Stadtarchiv Dortmund Märkische Str. 14, Dortmund

    Die Nationalsozialisten sahen für Menschen jüdischer Abstammung nur eine Rolle vor: die des passiven Opfers. Dass sich in Deutschland und den besetzten Gebieten zehntausende Jüdinnen und Juden aktiv gegen diese Zuschreibung wehrten, ist bis heute kaum bekannt. Ihre vergessenen Geschichten hat Holocaust-Experte Stephan Lehnstaedt für dieses Buch zusammengetragen. Erstmals gibt er damit einen Überblick über die Aktivitäten des jüdischen Widerstands […]

  • Jüdische Begräbnisstätten auf den Aplerbecker Friedhöfen

    Aplerbeck Schweizer Allee 30, Dortmund

    Zu Beginn des 19. Jahrhunderts siedelten sich Jüdinnen und Juden in Dortmund Aplerbeck an. Zwei Friedhöfe erinnern an das rege Leben, das die jüdische Gemeinde vor der Zeit des Nationalsozialismus hier führte. Der älteste der noch erhaltenen 26 Grabsteine auf dem Alten Jüdischen Friedhof an der Schweizer Allee trägt die Jahreszahl 1855. 1894 bat der Kaufmann Simon Rosenberg im Auftrag […]

  • Jesus aus Davids Stamm. Die Kirchenfenster von Heilig-Geist aus dem Jahr 1942

    Heilig-Geist-Kirche Neuer Graben 162, Dortmund, Germany

    Mitten im Bombenkrieg konzipieren Pfarrer Emil Rath, ein erklärter Gegner des Nationalsozialismus, und die junge Künstlerin Margarete Franke neue Kirchenfenster für die Heilig-Geist-Kirche in Dortmund. Das letzte Buch des Neuen Testaments, die Offenbarung des Johannes, wird in Schrift und Symbolen in Glasmalerei übersetzt. Dabei werden auch Davidsterne verwendet. Vor dem Hintergrund, dass jüdische Menschen ab 1941 gezwungen waren, dieses Symbol […]

  • Normandie – Uraltes Kulturland. Geschichte – Kultur – Religion

    Reise

    Nach dem Besuch von Reims führt die Fahrt in die Normandie, den Nordwesten Frankreichs. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Küste 1944 zur Landungszone der West-Alliierten ("D-Day"). Soldatenfriedhöfe erinnern daran. Die Steilküste bei Ètretat diente Malern als Motiv, darunter Claude Monet. Der Seerosenteich in seinem Garten in Giverny wurde vielfach von ihm gemalt. Neben bedeutenden Kathedralen (z.B. in Amiens) gibt es […]

  • 20. Fußballturnier der Religionen 2026

    Hoeschpark Kirchderner Str. 35-43, Dortmund

    Fußball kennt keine Grenzen – er verbindet Menschen unterschiedlichster Religionen, Kulturen und Lebensgeschichten. Auf dem Spielfeld zählen nicht Herkunft oder Glaube, sondern Teamgeist, gegenseitiger Respekt und Fairness. Gerade in einer Zeit, in der gesellschaftlicher Zusammenhalt wichtiger denn je ist, setzt das Fußballturnier der Religionen ein starkes Zeichen für ein friedliches Miteinander und gegen Antisemitismus, Muslimfeindlichkeit und jede Form von Ausgrenzung. […]

  • Das System Netanjahu

    Stadtarchiv Dortmund Märkische Str. 14, Dortmund

    Joseph Croitoru hat die erste deutschsprachige Biografie über Benjamin Netanjahu vorgelegt (Wagenbach-Verlag 2025). Dieser wird von den einen glühend verehrt und unverbrüchlich unterstützt, von den anderen zutiefst gehasst oder gefürchtet. Spätestens seit der Internationale Strafgerichtshof einen Haftbefehl gegen ihn ausgestellt hat, ist seine kontroverse Position auf der Weltbühne unübersehbar. Aber wer ist dieser Mann, wo kommt er her, was treibt […]

  • Bejt HaKnesset

    Jüdische Kultusgemeinde Prinz-Friedrich-Karl-Str. 9, Dortmund

    Die Synagoge ist ein "Bejt HaKnesset" – "Haus der Versammlung". Dort wird gemeinsam gebetet, gesungen, die Tora (5 Bücher Mose) gelesen und gefeiert. Im angeschlossenen Gemeindehaus treffen sich zahlreiche Gemeindegruppen und es wird zu Konzerten und Vorträgen eingeladen. Hier findet auch der jüdische Religionsunterricht statt. Bei der Führung von Anna Ben-Shlomo durch das Gemeindehaus und die Synagoge werden Fragen zur […]

  • Sukkot – das jüdische Laubhüttenfest

    Jüdische Kultusgemeinde Prinz-Friedrich-Karl-Str. 9, Dortmund

    Das jüdische Laubhüttenfest Sukkot erinnert an die vierzigjährige Wanderung der Israeliten durch die Wüste nach der Befreiung aus der Sklaverei in Ägypten. Man baut Laubhütten unter freiem Himmel, in denen man gemeinsam isst und trinkt. Sukkot ist auch ein Erntedankfest, dass früher mit einer Wallfahrt zum Tempel in Jerusalem verbunden war. Das Fest dauert sieben Tage. In diesem Jahr lädt […]

  • Der jüdische Friedhof in Dortmund-Hörde

    Hörde

    In Hörde gab es drei jüdische Friedhöfe: Den an der Seekante, den im Bickefeld sowie den heute noch bestehenden am Hörder Kampweg. Hierhin wurden die sterblichen Überreste der Toten der beiden Vorgängerfriedhöfe überführt und auch einige Grabsteine der älteren Friedhöfe haben sich hier erhalten. Während der NS-Zeit kam es zu massiven Zerstörungen. Nach 1945 wurde der Friedhof in Teilen wieder […]

  • Parlamentswahl in Israel – ein Kampf um die Demokratie

    Auslandsgesellschaft Steinstraße 48, Dortmund

    Israel bereitet sich auf die ersten Wahlen seit den Terrorangriffen vom 7. Oktober 2023 und den Kriegen in Gaza, dem Libanon und dem Iran vor. Diesmal steht die demokratische Zukunft des Landes auf dem Spiel. Zum ersten Mal nehmen auch rechtsextremistische Parteien an der Regierung teil. Mit ihren provokativen Entscheidungen bezüglich der Palästinenser, der Erweiterung der jüdischen Siedlungen im Westjordanland, […]

  • Yad le shalom – Die Hand des Friedens

    Jüdische Kultusgemeinde Prinz-Friedrich-Karl-Str. 9, Dortmund

    Israelische Volkstänze sind eine Synthese aus jüdischen und nichtjüdischen Volkstanzelementen. Nach der Gründung des israelischen Staates brachten die Zuwanderer Elemente aus ihren Emigrationsländern mit. So mischten sich slawische und sephardische sowie lokale und jüdische Elemente. Israelische Volkstänze sind eine gute Möglichkeit, lebendiges Judentum kennenzulernen. Sie lassen sich relativ schnell in kleinen und großen Gruppen erlernen. Teilnahme kostenfrei Anmeldung: www.schulreferat.de Referentin: […]