• Normandie – Uraltes Kulturland. Geschichte – Kultur – Religion

    Reise

    Nach dem Besuch von Reims führt die Fahrt in die Normandie, den Nordwesten Frankreichs. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Küste 1944 zur Landungszone der West-Alliierten ("D-Day"). Soldatenfriedhöfe erinnern daran. Die Steilküste bei Ètretat diente Malern als Motiv, darunter Claude Monet. Der Seerosenteich in seinem Garten in Giverny wurde vielfach von ihm gemalt. Neben bedeutenden Kathedralen (z.B. in Amiens) gibt es […]

  • 20. Fußballturnier der Religionen 2026

    Hoeschpark Kirchderner Str. 35-43, Dortmund

    Fußball kennt keine Grenzen – er verbindet Menschen unterschiedlichster Religionen, Kulturen und Lebensgeschichten. Auf dem Spielfeld zählen nicht Herkunft oder Glaube, sondern Teamgeist, gegenseitiger Respekt und Fairness. Gerade in einer Zeit, in der gesellschaftlicher Zusammenhalt wichtiger denn je ist, setzt das Fußballturnier der Religionen ein starkes Zeichen für ein friedliches Miteinander und gegen Antisemitismus, Muslimfeindlichkeit und jede Form von Ausgrenzung. […]

  • Das System Netanjahu

    Stadtarchiv Dortmund Märkische Str. 14, Dortmund

    Joseph Croitoru hat die erste deutschsprachige Biografie über Benjamin Netanjahu vorgelegt (Wagenbach-Verlag 2025). Dieser wird von den einen glühend verehrt und unverbrüchlich unterstützt, von den anderen zutiefst gehasst oder gefürchtet. Spätestens seit der Internationale Strafgerichtshof einen Haftbefehl gegen ihn ausgestellt hat, ist seine kontroverse Position auf der Weltbühne unübersehbar. Aber wer ist dieser Mann, wo kommt er her, was treibt […]

  • Bejt HaKnesset

    Jüdische Kultusgemeinde Prinz-Friedrich-Karl-Str. 9, Dortmund

    Die Synagoge ist ein "Bejt HaKnesset" – "Haus der Versammlung". Dort wird gemeinsam gebetet, gesungen, die Tora (5 Bücher Mose) gelesen und gefeiert. Im angeschlossenen Gemeindehaus treffen sich zahlreiche Gemeindegruppen und es wird zu Konzerten und Vorträgen eingeladen. Hier findet auch der jüdische Religionsunterricht statt. Bei der Führung von Anna Ben-Shlomo durch das Gemeindehaus und die Synagoge werden Fragen zur […]

  • Sukkot – das jüdische Laubhüttenfest

    Jüdische Kultusgemeinde Prinz-Friedrich-Karl-Str. 9, Dortmund

    Das jüdische Laubhüttenfest Sukkot erinnert an die vierzigjährige Wanderung der Israeliten durch die Wüste nach der Befreiung aus der Sklaverei in Ägypten. Man baut Laubhütten unter freiem Himmel, in denen man gemeinsam isst und trinkt. Sukkot ist auch ein Erntedankfest, dass früher mit einer Wallfahrt zum Tempel in Jerusalem verbunden war. Das Fest dauert sieben Tage. In diesem Jahr lädt […]

  • Der jüdische Friedhof in Dortmund-Hörde

    Hörde

    In Hörde gab es drei jüdische Friedhöfe: Den an der Seekante, den im Bickefeld sowie den heute noch bestehenden am Hörder Kampweg. Hierhin wurden die sterblichen Überreste der Toten der beiden Vorgängerfriedhöfe überführt und auch einige Grabsteine der älteren Friedhöfe haben sich hier erhalten. Während der NS-Zeit kam es zu massiven Zerstörungen. Nach 1945 wurde der Friedhof in Teilen wieder […]

  • Parlamentswahl in Israel – ein Kampf um die Demokratie

    Auslandsgesellschaft Steinstraße 48, Dortmund

    Israel bereitet sich auf die ersten Wahlen seit den Terrorangriffen vom 7. Oktober 2023 und den Kriegen in Gaza, dem Libanon und dem Iran vor. Diesmal steht die demokratische Zukunft des Landes auf dem Spiel. Zum ersten Mal nehmen auch rechtsextremistische Parteien an der Regierung teil. Mit ihren provokativen Entscheidungen bezüglich der Palästinenser, der Erweiterung der jüdischen Siedlungen im Westjordanland, […]

  • Yad le shalom – Die Hand des Friedens

    Jüdische Kultusgemeinde Prinz-Friedrich-Karl-Str. 9, Dortmund

    Israelische Volkstänze sind eine Synthese aus jüdischen und nichtjüdischen Volkstanzelementen. Nach der Gründung des israelischen Staates brachten die Zuwanderer Elemente aus ihren Emigrationsländern mit. So mischten sich slawische und sephardische sowie lokale und jüdische Elemente. Israelische Volkstänze sind eine gute Möglichkeit, lebendiges Judentum kennenzulernen. Sie lassen sich relativ schnell in kleinen und großen Gruppen erlernen. Teilnahme kostenfrei Anmeldung: www.schulreferat.de Referentin: […]

  • Jung, jüdisch, wütend

    Jüdische Kultusgemeinde Prinz-Friedrich-Karl-Str. 9, Dortmund

    Nach dem 7. Oktober 2023 hat sich alles verändert. Junge Jüdinnen und Juden in Deutschland spüren täglich, wie die Bedrohung wächst – an Unis, in sozialen Medien, auf der Straße. Hanna Veiler, Präsidentin der European Union of Jewish Students, gibt dieser Generation eine Stimme. Sie erzählt in "Jung, jüdisch, wütend" (Piper-Verlag 2026) von der Hoffnung einer neuen jüdischen Gemeinschaft, die […]

  • Prag – die Goldene Stadt im Herzen Europas

    Reise

    Prag steht für den Prager Fenstersturz, Jan Hus und die Böhmischen Brüder, ist Schauplatz des Golem und der Kaffeehauskultur nicht nur Frank Kafkas. Es steht auch für die Erste Tschechoslowakische Republik 1918 mit T.G. Masaryk, dem Philosophen und Präsidenten, für den stalinistischen Schauprozess gegen Slánsky, den Prager Frühling mit Dubcek und Palach – und Václav Havel, den Literaten und Präsidenten […]

  • „Vielleicht erlebe ich den Frieden noch.“ – Überlebende der NS-Verfolgung in der Ukraine

    Sankt Petri Petrikirchhof, Dortmund

    Die Ausstellung porträtiert zehn Überlebende der NS-Verfolgung in der Ukraine. Sie waren als Jugendliche zur Zwangsarbeit deportiert oder mit ihren Eltern verschleppt worden, einige wurden in der Zwangsarbeit geboren. Porträtiert werden auch Rom:nja, die die deutsche Besatzung erlebten. Der ukrainische Fotograf Kostyantyn Chernichkin hat die Menschen, deren Alltag vom Krieg geprägt ist, 2024 und 2025 besucht. Die Ausstellung wurde entwickelt […]

  • Das historische jüdische Gräberfeld auf dem Dortmunder Hauptfriedhof

    Hauptfriedhof Rennweg 49, Dortmund

    Mit der Säkularisierung im 19. Jahrhundert wurden Friedhöfe zur kommunalen Aufgabe. Doch schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts zeichnete sich ab, dass die neuen kommunalen Friedhöfe bald an ihre Kapazitätsgrenze stoßen würden. So entschloss man sich zur Anlage eines großen zentralen Friedhofs. Bereits bei seiner Planung wurde für die jüdischen Verstorbenen ein eigenes Gräberfeld vorgesehen. Im März 1921 besichtigten der […]