• Parlamentswahl in Israel – ein Kampf um die Demokratie

    Auslandsgesellschaft Steinstraße 48, Dortmund

    Israel bereitet sich auf die ersten Wahlen seit den Terrorangriffen vom 7. Oktober 2023 und den Kriegen in Gaza, dem Libanon und dem Iran vor. Diesmal steht die demokratische Zukunft des Landes auf dem Spiel. Zum ersten Mal nehmen auch rechtsextremistische Parteien an der Regierung teil. Mit ihren provokativen Entscheidungen bezüglich der Palästinenser, der Erweiterung der jüdischen Siedlungen im Westjordanland, […]

  • Yad le shalom – Die Hand des Friedens

    Jüdische Kultusgemeinde Prinz-Friedrich-Karl-Str. 9, Dortmund

    Israelische Volkstänze sind eine Synthese aus jüdischen und nichtjüdischen Volkstanzelementen. Nach der Gründung des israelischen Staates brachten die Zuwanderer Elemente aus ihren Emigrationsländern mit. So mischten sich slawische und sephardische sowie lokale und jüdische Elemente. Israelische Volkstänze sind eine gute Möglichkeit, lebendiges Judentum kennenzulernen. Sie lassen sich relativ schnell in kleinen und großen Gruppen erlernen. Teilnahme kostenfrei Anmeldung: www.schulreferat.de Referentin: […]

  • Jung, jüdisch, wütend

    Jüdische Kultusgemeinde Prinz-Friedrich-Karl-Str. 9, Dortmund

    Nach dem 7. Oktober 2023 hat sich alles verändert. Junge Jüdinnen und Juden in Deutschland spüren täglich, wie die Bedrohung wächst – an Unis, in sozialen Medien, auf der Straße. Hanna Veiler, Präsidentin der European Union of Jewish Students, gibt dieser Generation eine Stimme. Sie erzählt in "Jung, jüdisch, wütend" (Piper-Verlag 2026) von der Hoffnung einer neuen jüdischen Gemeinschaft, die […]

  • Prag – die Goldene Stadt im Herzen Europas

    Reise

    Prag steht für den Prager Fenstersturz, Jan Hus und die Böhmischen Brüder, ist Schauplatz des Golem und der Kaffeehauskultur nicht nur Frank Kafkas. Es steht auch für die Erste Tschechoslowakische Republik 1918 mit T.G. Masaryk, dem Philosophen und Präsidenten, für den stalinistischen Schauprozess gegen Slánsky, den Prager Frühling mit Dubcek und Palach – und Václav Havel, den Literaten und Präsidenten […]

  • „Vielleicht erlebe ich den Frieden noch.“ – Überlebende der NS-Verfolgung in der Ukraine

    Sankt Petri Petrikirchhof, Dortmund

    Die Ausstellung porträtiert zehn Überlebende der NS-Verfolgung in der Ukraine. Sie waren als Jugendliche zur Zwangsarbeit deportiert oder mit ihren Eltern verschleppt worden, einige wurden in der Zwangsarbeit geboren. Porträtiert werden auch Rom:nja, die die deutsche Besatzung erlebten. Der ukrainische Fotograf Kostyantyn Chernichkin hat die Menschen, deren Alltag vom Krieg geprägt ist, 2024 und 2025 besucht. Die Ausstellung wurde entwickelt […]

  • Das historische jüdische Gräberfeld auf dem Dortmunder Hauptfriedhof

    Hauptfriedhof Rennweg 49, Dortmund

    Mit der Säkularisierung im 19. Jahrhundert wurden Friedhöfe zur kommunalen Aufgabe. Doch schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts zeichnete sich ab, dass die neuen kommunalen Friedhöfe bald an ihre Kapazitätsgrenze stoßen würden. So entschloss man sich zur Anlage eines großen zentralen Friedhofs. Bereits bei seiner Planung wurde für die jüdischen Verstorbenen ein eigenes Gräberfeld vorgesehen. Im März 1921 besichtigten der […]

  • „… und ich will euch einen Ort und einen Namen geben, auf dass ihr niemals vergessen werdet.“

    Sankt Petri Petrikirchhof, Dortmund

    Die Pogromnacht am 9. November 1938, in der Synagogen angezündet, jüdische Geschäfte geplündert und Jüdinnen und Juden gedemütigt und getötet wurden, steht beispielhaft für das Leid, das Jüdinnen und Juden im Nationalsozialismus und in der Schoah zugefügt wurde, auch in Dortmund. Im Ökumenischen Gedenken wollen wir an die jüdischen Gemeinden in Dortmund erinnern und darauf schauen, was wir heute im […]

  • Gedenken neu denken

    Jüdische Kultusgemeinde Prinz-Friedrich-Karl-Str. 9, Dortmund

    Unsere Erinnerungskultur muss sich verändern. Susanne Siegert plädiert in ihrem gleichnamigen Buch (Piper-Verlag 2025) für eine pluralistische, neue Gedenkarbeit mit einem Schwerpunkt auf der Verantwortung der Nachfahren der Tätergeneration anstelle unserer „einstudierten“ gemeinsamen Rückschau mit den Opfern. Es geht um weniger bekannte NS-Verbrechen, um weniger bekannte Orte, um bisher vernachlässigte Opfergruppen. Gleichzeitig zeigt dieses Buch, wie wichtig eine aktivere, vielfältigere […]

  • Liken, sharen, hassen? Religiöser Antisemitismus auf Social Media

    Stadtarchiv Dortmund Märkische Str. 14, Dortmund

    Daniel Freitag analysiert, wie das wandelbare Chamäleon des Antisemitismus gegenwärtig in christlich und islamisch geprägten Social-Media-Diskursen in Erscheinung tritt. Ausgehend von aktuellen Ansätzen der Antisemitismusforschung werden anhand von Fallbeispielen Beiträge, Kommentare und digitale Deutungsmuster untersucht, in denen religiöse Traditionen, antiisraelische Semantiken, antizionistische Feindbilder und Verschwörungsmythen ineinandergreifen. Damit stellt sich zugleich die Frage, wie universitäre Theologie und interdisziplinäre Antisemitismusforschung zur Stärkung […]

  • Jüdisches Landleben: Vergessene Welten in Westfalen

    Stadtarchiv Dortmund Märkische Str. 14, Dortmund

    Seit Jahrhunderten lebten Jüdinnen und Juden im ländlichen Westfalen. Ihre Lebenswelt wurde in der NS-Zeit brutal zerstört. Der Historiker und Journalist Gisbert Strotdrees rekonstruiert in seinem Vortrag das jüdische Dorf- und Kleinstadtleben zwischen Rhein und Weser. Der Autor lässt die Lebensumstände und Schicksale der jüdischen Minderheit durch die Jahrhunderte lebendig werden, thematisiert ihre Verfolgung und Ermordung in der NS-Zeit, aber […]

  • 5 Jahre Projekt „Jüdische Heimat Dortmund“

    Stadtarchiv Dortmund Märkische Str. 14, Dortmund

    Im Sommer 2021 dokumentierte das Steinheim-Institut für deutsch-jüdische Geschichte an der Universität Duisburg-Essen die jüdischen Grabfelder des Ostfriedhofs und Hauptfriedhofs. Die dabei gewonnenen biografischen Daten bildeten die Ausgangslage für die Erforschung der jüdischen Gemeinde Dortmunds im 19. und frühen 20. Jahrhundert. Seither wurden Kurzbiografien zu rund 200 Personen erstellt, die einen Einblick in den vielfältigen jüdischen Alltag in Dortmund geben […]

  • Emilia-Romagna. Auf kulturellen, historisch-politischen und jüdischen Spuren

    Reise

    Die norditalienische Region Emilia-Romagna erstreckt sich von den Bergen und Wäldern des Apennins bis zum Fluss Po und ist bekannt für die mittelalterlichen Städte, ihre grüne Landschaft sowie die lokalen Spezialitäten wie Parmaschinken, Balsamico-Essig und Parmesankäse. Begleiten Sie uns in den geschichtsträchtigen Norden Italiens auf den kulturellen, historischen und jüdischen Spuren der Region in Städten, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören. Stationen: […]