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Grußpostkarten wurden nach 1869 in vielen Ländern zugelassen und verbreiteten sich rasch. Im Jahr 1900 wurden 955 Millionen Postkarten alleine im Deutschen Reich verschickt. Die Westwanderung osteuropäischer Jüdinnen und Juden riss hunderttausende Familien auseinander. Vier Millionen Menschen wanderten zwischen 1880 und 1924 aus Osteuropa, der Donaumonarchie mit der jüdisch gesehen bevölkerungsreichsten Provinz Galizien, dem Russischen Zarenreich und Rumänien, in den Westen. So erwuchs ein Bedürfnis nach Kommunikation über weite Distanzen bis hin in die U.S.A., Südamerika oder nach Australien. Wie aber konnte man ein jüdisches Publikum für Postkarten gewinnen? Welche Motive wurden verwendet? Dr. Uri Kaufmann, ehemaliger Leiter der Alten Synagoge Essen, wird diesen Fragen nachgehen.

Details

Datum:
17 Januar 2024
Zeit:
19:00 Uhr - 20:30 Uhr
Eintritt:
Kostenlos
Veranstaltungskategorie:

Veranstaltungsort

Stadtarchiv Dortmund
Märkische Str. 14
Dortmund, 44135
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Kooperationspartner

Historischer Verein für Dortmund und die Grafschaft Mark e.V.
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